Klaus Dobrunz ist vornehmlich Maler, und außerdem ist er Bildhauer. Sein Hauptthema ist der Mensch, vor allem, der wartende Mensch. Wir alle verbringen in unserer rastlosen Welt viel Zeit damit zu warten, auf den Bus, vor der Supermarktkasse, an der Ampel, auf andere Menschen…Die Wartezeit füllen wir mit mehr oder weniger reflektierten Gesten und Handlungen: wir telefonieren mit dem Handy, legen die Jacke über den Arm, verschränken die Arme hinter dem Rücken, schütteln die Haare etc.
Dies sind die Momente, die Klaus Dobrunz einfängt und in farbig gestaltete Holzskulpturen umsetzt. Die Skulpturen arbeitet er mit der Kettensäge aus einem kompletten Holzblock heraus und gibt ihnen Namen: Norbert heißen sie, Karin oder Johanna. Allerweltsnamen. Genauso alltäglich ist die Haltung der Personen. Sie lässt den Betrachter stutzen: Moment mal, den Typen hab ich doch schon mal gesehen.
